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Kalt duschen für einen gesunden Körper und starken Geist

Kalt Duschen – Für einen gesunden Körper und einen starken Geist

Mit müden Augen und entspanntem Puls wandelst Du morgens vom Schlafzimmer in Dein Bad. Der kalte Boden lässt Deine Fußsohlen zusammenzucken und Du stehst mit eingerollten Zehen oder auf den Außenkanten Deiner Füße vor der Dusche. Dein Puls und deine Atmung werden schneller. Du drehst den Wasserhahn auf und ein Schwall eiskaltes Wasser kommt direkt auf Dich zu. Du windest Dich und trittst zurück. Erst ein Zeh, dann der Fuß, das Bein und langsam der ganze Körper. Du atmest schnell und laut, Du stöhnst, singst oder gibst komische Laute von Dir. Zu diesem Zeitpunkt ist es eines der schrecklichsten Gefühle, die Du kennst. Du drehst den Wasserhahn zu, trocknest Dich ab und spürst wie sich das Gefühl von Sekunde zu Sekunde zu einem der schönsten entwickelt, die Du kennst. Du fühlst Dich wie ein neuer Mensch. Du warst kalt duschen!

Vom Warmduscher zum Kaltduscher

Ich dusche nun schon seit über einem Jahr täglich morgens kalt. Eiskalt, um genau zu sein. Jeden Morgen ist es für mich eine neue Überwindung und trotzdem bin ich jeden Morgen mehr als froh, mir dieses Ritual angewöhnt zu haben. Spricht man mit anderen Kaltduschern, so teilen alle die gleiche Meinung: Kalt duschen kostet Überwindung, aber das Gefühl danach ist einfach unschlagbar.

Welche Vorteile hat kalt duschen?

Kalt duschen hat viele Vorteile. Das kalte Wasser spendet Feuchtigkeit und ist besonders gut für die Haut, denn es sorgt dafür, dass sich die Poren zusammenziehen. Die Haut wird somit weniger anfällig für Verunreinigungen. Natürlich wird durch eine kalte Dusche auch die Durchblutung angeregt, der Kreislauf stabilisiert und das Immunsystem gestärkt.

Neben den gesundheitlichen Vorteilen des Kalt Duschens, gibt es auch viele positive Wirkungsweisen, die ich täglich an mir beobachten kann. Nach einer kalten Dusche sind meine Sinne geschärft, mein Willen gestärkt und ich kann Entscheidungen überzeugender treffen. Kalt duschen hebt meine Laune, macht mich gelassener und bringt mich auf den Boden der Tatsachen zurück. Schlechte Träume oder unruhige Nächte lasse ich morgens mit einer kalten Dusche hinter mir. Ich fühle mich wach, fit und bereit für den Tag. Und das kommt nicht von ungefähr, denn durch das kalt Duschen erhöht sich unsere Sauerstoffzufuhr und mit ihr unser Konzentrations-, Denk und Leistungsvermögen.

Welche verschiedenen Duschtypen gibt es?

Der Warmduscher

Der Warmduscher ist ein genügsamer Mensch, der sich schon kurz nach dem Aufstehen auf seine warme Dusche freut. Er nutzt sie, um seinen Körper auf Temperatur zu bringen, der Kälte der Nacht zu entfliehen und die Zellen zum Arbeiten zu animieren. Er verbindet mit seiner warmen Dusche Wohlbefinden. Was er dabei nicht bedenkt, dass sein Körper genau entgegengesetzt arbeitet. Er versucht die Körpertemperatur zu regeln, indem er sie runter kühlt, sie leisten Abwehrarbeit gegen die warmen Temperaturen und steigert sein Kälteempfinden, kurz nach dem Verlassen der Dusche.

Der Wechsel-Duscher

Wechselduschen: Eine sehr gute Alternative zu kalten Duschen, wohlmöglich auch die effektivere, wenn sie denn richtig angewendet werden. Man startet mit einer angenehmen Wassertemperatur, um die Hürde gering zu halten. In der Regel empfinden wir das Waschen des Körpers in wärmeren Phasen als deutlich angenehmer. Danach dreht man die Temperatur entweder stückweise oder abrupt in die kalte Phase. Man sollte diese für mindestens 3-4 Minuten inne halten. Sinnvoll wäre dann ein kurzer Wechsel zu einer wärmeren Temperatur und ein erneuter Wechsel in die kälteste Stellung des Wasserhahns, um dort erneut wenige Minuten zu duschen. Hier wird der Körper richtig gefordert. Er versucht aus eigenen Kräften der jeweiligen Phase entgegenzuwirken, in dem das Herz entsprechend schneller schlägt und mehr Blut durch die Adern pumpt. Durch den Wechsel der Temperatur wird der Kreislauf angeregt und stabilisiert, man härtet sich ab und ist weniger anfällig für äußerliche Temperaturunterschiede.

Der Kalt-Duscher aka He-Man

Über den Kaltduscher muss wohl nicht viel gesagt werden: Eiskalte Dusche an, zack runter und das Ganze (wenn möglich) für 3-5 Minuten genießen. Achja und wahrscheinlich Schreien. Das gehört zumindest bei mir dazu. Das klingt jetzt alles wahnsinnig einfach, doch wie fange ich am besten mit dem kalt Duschen an?

Kalt duschen – Wie fange ich am Besten an?

Der Gedanke an eine kalte Dusche am Morgen lässt viele Menschen erschaudern. Doch kostet es zum Anfang extrem viel Überwindung, wirst du schon bald merken, wie unglaublich gut es deinem Körper tut. Hast du dieses wohltuende Gefühl erreicht (und es wird sich sehr schnell einstellen) wirst du morgens kein Problem mehr haben unter die kalte Dusche zu hüpfen. Klar, es wird immer Überwindung kosten, auch noch nach Jahren. Aber: Die Vorfreude auf die positiven Effekte und das Wissen deines Körpers wie er auf die kalte Dusche reagiert, werden das kalt Duschen zu einer Angewohnheit machen, die du nicht mehr missen willst. Es ist ein bisschen wie mit dem Sport: Aller Anfang ist schwer, doch bist du einmal in Fahrt und merkst die positiven Wirkungsweisen, wirst du es konsequent durchziehen.

Doch musst du dich keinesfalls von 0 auf 100 morgens unter eine kalte Dusche stellen. Ich würde dir aus meiner persönlichen Erfahrung empfehlen etwas sanfter anzufangen: Beginne damit erst die Beine kalt abzuduschen und arbeite dich dann langsam vor. Achte immer darauf, dass du dich in den Anfängen nicht mit der Dauer des Kalt Duschens übernimmst: Es soll keine Qual sein! Beginne mit kurzen Zeitspannen (ca. 30 Sekunden) und steigere dich von Mal zu Mal. Am Ende sollte deine Duschzeit ca. 3 bis maximal 5 Minuten betragen.

Kalte Duschen machen gesund und munter

Kalte Duschen sind der Geheimtipp für immer kränkelnden Menschen. Den Willen aufzubringen, jeden Morgen als erstes unter die kalte Brause zu treten, ist die halbe Miete. Der Körper gewöhnt sich daran schneller als man denkt. Es dauert oft nur wenige Sekunden. Man ist konzentriert, die Sinne sind geschärft, man versucht ruhig zu atmen und merkt wie der Körper es schafft das kalte Empfinden in Stärke zu wandeln. Sämtliche Organe arbeiten von Anfang an auf Hochtouren. Auch wenn es anfangs schwierig erscheint, wundert man sich nicht allzu selten über das breite Grinsen, das man beim Abtrocknen spürt. Dass einem die kalten Wintertage und heißen Sommertemperaturen nichts ausmachen, Erkältungen und kleinere Wehwehchen der Vergangenheit angehören, sind ein beliebter Nebeneffekt. Und, wird morgen früh kalt geduscht?

David vom Vellvie Team

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Hinweis: Wir übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit oder die Aktualität des Inhaltes. Dies ist keine ärztliche Beratung und ersetzt auch keine solche.