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Zurück zur Naturseife ohne Schadstoffe oder Zusatzstoffe

Zurück zur Naturseife – Seifen ohne Schadstoffe

Seifen vor 4000 Jahren – Gesund & ohne Schadstoffe

Die Seifensiederei wurde vom Menschen über Jahrtausende hinweg entwickelt. Sie ist eine uralte Kulturtechnik. Es ist kaum zu glauben, aber das älteste überlieferte Seifenrezept stammt aus der Zeit um 2.500 v. Christus: Wahrlich gesunde Seifen waren das, da es zu dieser Zeit noch keine Chemikalien gab. Die Seifen bestanden im Wesentlichen aus Asche und Talg.

Parabene und Tenside in herkömmlichen Körperpflegemitteln

Kosmetik- und Körperpflegeprodukte werden zu einem großen Teil aus synthetischen Stoffen hergestellt. Die Inhaltsstoffe sind auf den Verpackungen so klein geschrieben, dass nicht mal eine Lupe zum Lesen reicht und außerdem ist eine verständliche Nachvollziehbarkeit der Inhaltsstoffe für uns Laien nicht möglich. Seit Jahren spricht man in der Öffentlichkeit von krebserregenden Substanzen in Körperpflegemitteln, die sogenannten Parabene, die als Konservierungsstoffe eingesetzt werden. Die Industrie reagiert sehr zögerlich bis gar nicht auf diese Vorwürfe. Weiterhin befinden sich scharfe Tenside auf Erdölbasis in konventionellen Seifen, die als Emulgatoren verwendet werden.
Ich fühle mich als Endverbraucher nicht ernst genommen! Nachdem ich mehrere verzweifelte Versuche unternommen habe ein Duschgel zu finden auf dem die Inhaltsstoffe für mich nachvollziehbar deklariert sind, habe ich mich kurzer Hand entschieden auf Naturseife umzusteigen. Zum Glück gibt es genug Alternativen, wenn man bereit ist sich zu belesen und einiges auszuprobieren.

Grundlegende Inhaltsstoffe in Naturseifen

Naturseifen bestehen aus natürlich – biologischen Pflanzenölen wie z.B. Olivenöl, Kokosöl, Mandelöl, Avocadoöl, Lavendelöl, Rosenöl, Jojobaöl, Sesamöl um nur einige zu nennen. Verseift werden die Öle mit einer starken Lauge (NaOH). Weitere Zusätze kann man selber bestimmen. Im Bioladen gibt es eine breite Auswahl von Kräutern und Gewürzen aber auch Salz, verschiedene Milchsorten oder eine Schoko-Vanille-Mischung sind interessante Beigaben. Der eigenen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Wichtiger Hinweis: Die fertige Seife enthält fast kein kein NaOH mehr, da sich die Lauge während des Verseifungsprozesses mit den Fettsäuren verbindet und Seifenmoleküle bildet.

Regulation des Feuchtigkeitshaushaltes der Haut – Schöne Haut durch Naturseifen

Naturseifen regulieren den Feuchtigkeitshaushalt der Haut positiv. Der Anteil an unverseiftem Fett in der Naturseife ersetzt Teile des abgewaschenen Hautfetts und macht somit die Haut geschmeidig. Es entsteht kein Spannungsgefühl und die Haut trocknet nicht aus.

Es hält sich dennoch die allgemeine Auffassung, dass Naturseifen die Haut austrocknen und zu basisch sind. Genau das Gegenteil ist jedoch der Fall. Naturseifen sind besonders rückfettend und mild für die Haut. Bei der Benutzung quillt die Haut leicht auf und kann das Wasser aufnehmen und speichern. Somit ist die Haut mit Feuchtigkeit versorgt, bis sich der Säureschutzmantel neu aufbaut. Der basische ph-Wert neutralisiert sich unter der Dusche durch das viele Wasser sehr schnell und ist somit weder aggressiv noch zu hoch.

Der ökologische Aspekt von Naturseife

In der Anwendung sind Naturseifen sehr sparsam und gut biologisch abbaubar. Es gibt beim Kauf wenig oder keinen Verpackungsmüll. Die Inhaltsstoffe sind sehr überschaubar und gut verträglich, besonders auch bei Hauterkrankungen.

Was ich besonders hervorheben möchte, ist der sozial vertretbare Herstellungsprozess. Naturseifen lassen sich in kleinen Mengen und in Handarbeit herstellen. Der Einkauf bei regionalen Anbietern ist oftmals möglich. Kleine Handwerksbetriebe vor Ort, geben einen Einblick in den Herstellungsprozess. Mit etwas Übung, kann Naturseife selber hergestellt werden.

Keine Verunreinigungen von Naturseife durch Bakterien

Auf der alkalischen Oberfläche der Seife haben Bakterien und Keime keine Chance. Naturseifen kommen ohne Konservierungsstoffe aus. Wichtig ist nach der Benutzung die Seife so zu lagern, dass das restliche Wasser ablaufen kann (Seifenablage). Somit behält die Naturseife ihren sauberen und natürlichen Charakter.

Naturseife – Ein sinnliches Erlebnis

Ich genieße das Duschen mit Naturseife. Es ist haptisch viel interessanter Naturseife zu verwenden als ein Duschgel. Bei jeder Benutzung verändert die Seife ihre Form. Sie lässt sich gut greifen und produziert samtigen Schaum, mit dem man den Körper reinigt. Es ist ein sehr angenehmes und sinnliches Gefühl, ein Ritual, was dem Körper Entspannung signalisiert. Hinzu kommt der natürlich zurückhaltende Geruch der Seife. Das Sortiment ist sehr vielfältig und abgestimmt auf die Bedürfnisse.

Weniger eincremen durch die Benutzung von Naturseife

Seit dem ich Naturseife benutze, creme ich meinen Körper wesentlich weniger ein. Ich benutze sehr gern Schafsmilch- oder Stutenmilchseife, die besonders rückfettend ist. Die Seife ist auch im Gesicht anwendbar. Sie brennt nicht, trocknet die Haut überhaupt nicht aus und hat einen sehr feinen, natürlichen Geruch.

Naturseife und Allergien

Da ich selber unter Allergien leide, benutze ich zu diesen Zeiten im Jahr nur die klassische Kernseife, aus natürlichen und rein pflanzlichen Produkten hergestellt und ohne zusätzliche ätherische Öle. Ich benutze die Seife in dieser Zeit nicht in ihrer konzentrierten Form, sondern verdünnt: Seife raspeln und mit heißem Wasser aufgießen. Danach wasche ich mich damit. Allerdings freue ich mich dann enorm auf die Zeit, in der ich meine Liebilingsseifen wieder vertrage!

Mein persönliches Fazit

Seifen aus dem herkömmlichen Handel werden zumeist aus billigen Rohstoffen produziert und enthalten schädliche Inhaltsstoffe. Es wird dem Endverbraucher extrem schwer gemacht nachzuvollziehen, was in den Seifen eigentlich drin steckt. Fette auf Erdölbasis, synthetische Duftstoffe und Konservierungsmittel sind hier keine Seltenheit und enden nicht selten mit Hautkrankheiten. Die Naturseife, als gesunde Alternative gegenüber herkömmlichen Seifenprodukten, pflegt die Haut und verwöhnt sie mit wunderbaren Düften aus ätherischen Ölen.

Viele Grüße, Tina vom Vellvie Team

Quellen / Interessante Artikel

Hinweis: Wir übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit oder die Aktualität des Inhaltes. Dies ist keine ärztliche Beratung und ersetzt auch keine solche.